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Roberto Cavalli Vintage

 


"Schönheit ist empfundener Rhythmus. Rhythmus der Wellen, durch die uns alles Außen vermittelt wird." (Christian Morgenstern)

 

 Verkaufsausstellung der Bilder von Gabriella KOPIAS

 

Warum male ich florale Ornamente im 21. Jahrhundert?

 

Eine Pflanze symbolisch gesehen ist das Gegenteil einer Maschine.

Es ist frei,wachst nicht nach Befehl oder nach Profit,-sondern wachst nach ihre innere

Autonomie,sehr wohl aber systematisch--wie uns die Blattlehre,also Phyllotaxis erklärt.

Es blüht von Lebensbejahung und Freude, wenn es ihm gut geht;

Ihre Schönheit ist zwecklos;regional prägend,suverän,und es hat seine Laune -mal auch über

die Grenzen zu wachsen.

Es lässt sich nicht hetzen,und wenn die Umgebung ungünstig ist,stirbt lieber.

Es gibt aber auch welche,die trotz harte Bedingungen stark genug sind mit Blüten zu

widerstand zu zeigen,sich weiterfortzupflanzen,und von Jahr zu Jahr wiederzukommen.

Das Ornament weist auf natürliche Gesetze hin,die wir nicht ohne Weiteres brechen

können,weist auf die Schöpfung,aber auch auf die Liebe hin; auf eine Artenvielfalt,Farben

und Formenreichtum; durch ihre innere Rhytmik berührt die Leidenschaft in den

Herzen,damit symbolisiert es letztendlich die Freiheit.

Die Ranken sind wild aber trotzdem harmonisch und beweglich; ihre üppige Schönheit,die

pulsierende Rhytmus wie auch in der Musik ist eine unerschöpfliche Quelle der Energie und Erneuerung.

 

„Erst wenn der letzte Baum gerodet,der letzte Fluß vergiftet,der letzte Fisch gefangen

ist,werdet ihr feststellen“ dass die Kunst hätte mehr auf die Natur reflektieren müssen.

Mag. Gabriella Kopias, 2016

Kreativität

ist meiner Ansicht nach sich nicht nur Ideen auszudenken, sondern sich in einer chaotischen Welt an Prioritäten zu halten. Kreative Leute "können nicht anders". Kreativität bedeutet unregelmäßiges Denken , aber sie haben ihre eigenen Regeln, die wohl auch Regeln sind,wie auch wachsende Rosenblätter ihre Regelmäßigkeiten haben

(Blattlehre =Phillotaxis), nicht nur die Zaunform,worauf sich es aufklettert.

Ich denke oft daran, dass wir viele menschliche Regeln haben, jedoch nicht selten die natürlichen organischen Gesetze, wie z.B. Proportionen, den goldenen Schnitt, aber auch "ungeschriebene Gesetze" wie Menschenliebe, oder eine Art miteinander zu leben, verachten.

Ich bin überzeugt, dass wir dies nicht ohne Folgen tun können.

Kreativität ist, wenn jemand die Gesetze der Natur wichtiger betrachtet als die von Menschen geschriebene Gesetze.

Kunst ist für mich sich selbst erst abzuschaffen, im Kopf Ordnung zu machen und aufgeladen zu sein. Dann in einer Welt eintauchen, präzise arbeiten, eine Konstruktion ausdenken und aufbauen. Ideen realisieren, dabei jede Menge Probleme lösen, stilistische Grenzen berücksichtigen, dabei auch Mut haben zu experimentieren oder einmal etwas anders zu machen; kontinuierlich auf die Katharsis hinzuarbeiten, um dann im entsprechenden Moment loszulassen...... Das ist Art.

 

Gabriella KOPIAS